Neuseeland entdecken mit NZinfo.de Schatten
Schatten unten
 Suche:
   
 Allgemein
   Übernachten
   Unterwegs
   NZ erleben
    Regionen
  > Nationalparks
    Outdoor
    Wandern
   Arbeiten
   Studieren
   Forum
   Postkarten
   Impressum
> Regionen   > Whanganui National Park

>> Kultur und Geschichte     >> Anreise     >> Übernachtung 
>> Aktivitäten     >> Weitere Infos     >> Alle Parks 


Whanganui National Park Der Whanganui River windet sich von den Alpen um unzählige Berge, Hügel und Täler zum Tasmanischen Meer. Tiefland und Wälder umgeben den Fluss in den mittleren und tieferen Regionen - das ist der Whanganui National Park. Wanderungen durch die wilden Tieflandwälder und Ausflüge auf dem mächtigen Whanganui zählen hier zu den Hauptattraktionen. Dieses Gebiet blickt zurück auf eine einzigartige Geschichte. Die Maori Kultur spielt eine große Rolle beim Erlebnis "Whanganui National Park".

Für Maoris und die frühen europäischen siedler spielte der Fluss als Verkehrweg eine bedeutende Rolle. Der Fluss nährte das Land der Maori von Te Atihau Nui a Papa Rangi. sie kultivierten das Gebiet in geschützte Terrassen und bauten Dörfer auf den strategischen Höhen. In dieser Zeit verband der Fluss eine Reihe von Dörfern. Vierzig Maori Generationen lernten Geduld und Leidenschaft von diesem großem Fluss.

Kultur und Geschichte

Als die ersten europäischen Missionäre das Land um 1840 besiedelten, wurde auch ein regulärer Bootservice Passagiere, Post und Fracht zwischen Taumarunui und Pipiriki eingerichtet. Damit begann auch der Tourismus zwischen Mt. Ruapehu und Wanganui. Dieser Bootverkehr wurde 1920 durch Strassen ergänzt. Eine Eisenbahn und Boote verkehrten für Touristen bis in die späten 50iger Jahre.

Die westlichen Nebenflüsse des Whanganui zerfraßen das Gestein und färbten das Flusswasser. Im Osten sind die Gewässer klarer und stellen damit einen wichtigen Lebensraum für die Whio, auch als blaue Ente bekannt, dar. Die Erosion bildete hier spektakuläre Schluchten, Klippen sowie eine Reihe von komplizierten Furchen und V-förmigen Tälern.

Diese komplexe Landschaft ist bedeckt vom größten Tieflandwald der Nordinsel, der vorwiegent aus Buchen besteht. Baumfarne und Kletterfarne, die sich an den steilen Flussufern "festhalten", sind besonders für diese Gegend charakteristisch. Vogelarten wie Tauben, Pfauenschwanz, Rotkehlchen, Blaumeise und andere Singvögel sind besonders oft zu hören. Sogar den Ruf des braunen Kiwis kann manchmal nachts hören. Im Fluss gibt es große Vorkommen von Aalen, Forellen, schwarze Flundern und Süßwasserkrebsen.

Der Park befindet sich in der Mitte der Nordinsel und wird durch die Orte Taumarunui im Norden und Wanganui im Süden begrenzt. Die kleineren Ortschaften Pipiriki, Ohinepane, und Whakahoro sind die Hauptzugänge zum Fluss.

Anreise

Aus allen Richtungen führen Straßen in den Park. Einige bieten direkten Zutritt zu den Routen und zum Fluss. Es besteht eine reguläre Busverbindung nach Taumarunui und Wanganui. Eine ganze Reihe von Shuttle Unternehmers bieten bei Bedarf Fahrten zum Beginn der Wander- und Kanurouten an.

Unterkunft

Die meisten Übernachtungsmöglichkeiten befinden sich direkt in den Ortschaften der Gegend. Es gibt jedoch auch zahlreiche Huts im Park. Entlang des Whanganui findet man einfache Zeltplätze. Weitere Informationen zu preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unter:

Die Hauptattraktionen
  • Bootstouren und Fischen
    Der Whanganui ist Neuseelands längster schiffbarer Fluss und bietet über 200 km für Kanutouren. Entlang des Flusses befinden sich Huts und Campingplätze. Tieke Hut ist ein altes Marae (Meeting Haus) und wird von Maori betrieben. Hier kann man viel über Bräuche und Traditionen erfahren. Die Tour entlang ist sehr lohnenswert. Von Oktober bis April ist ein "River Journey Pass" notwendig, um die Einrichtungen entlang des Flusses benutzen zu dürfen. Der Whanganui ist ein relative "einfacher" Fluss der auch Neulingen und unerfahrenen Kanuten eine Chance bietet. Eine weitere Attraktion ist das Jetboating. Touren und Kanus können in den meisten Orten gebucht werden.

  • Wanderungen
    Lange und kurze Wanderungen gibt es zur Genüge im Park. Der Matemateonga Track ist einer der populäreren Tracks (3-4 Tage). Er folgt dem alten Maori Rail und dem Rollwagenweg der siedler bis tief in den Park.

  • Jagen
    Das Jagen von Wildscheinen, Ziegen und Wild im Park ist mit einer Genehmigung möglich, von Oktober bis April jedoch generell untersagt. Genehmigungen erteilt das Department of Conservation.
Bitte beachten sie diese wichtigen Informationen! Für Mehrtagestouren entlang des Flusses müssen sie ausreichend ausgerüstet und vorbereitet sein.

Jede Person sollte eine Rettungsweste, Schlafsack, wasserdichte und warme Kleidung, Wechselsachen und Wechselschuhe sowie ausreichend Verpflegung mit sich führen. Nehmen sie außerdem Sonnecreme, Sonnenbrille und einen Hut mit.

Im Visitor Center kann man sich über aktuelle Wetter und Track Konditionen informieren Gute Informationen findet man auch im 'Guide to the Whanganui River' herausgegeben von der New Zealand Canoeing Association, für ca. $8.00 in guten neuseeländischen Buchläden sowie in DOC Offices. Enthalten sind auch detaillierte Karten sowie eine Beschreibung jeder einzelnen Stromschnelle.

Weitere Informationen bekommen sie unter:

Wanganui
Ingestre Chambers,
74 Ingestre Street
Private Bag 3016

Wanganui
Phone: 64 6 345 2402
Fax: 64 6 345 8712

Taumarunui
Cherry Grove, Taumarunui
PO Box 50

Taumarunui
Phone: 64 7 895 8201
Fax: 64 7 895 9036

Pipiriki
Owairua Road, Pipiriki
Whanganui National Park
Pipiriki RD 6
Phone: 64 6 385 5022
Fax: 64 6 385 5023



 Outdoor-Tipps

Damit die Tage im Outdoor nicht zum Alptraum werden, müssen ein paar wichtige Grundregeln eingehalten werden.

> Auf gehts ...

 DOC - Campgrounds

Das Departmen of Conservation (DOC) Kiwibetreibt rund 200 Campinfplätze in den neuseeländischen Nationalparks. Bei besonders einfacher Ausstattung kostest dies nicht mal was:
> Hier geht es lang!

 Entfernungen

Alle Wege führen nach Te Anau. NZWir empfehlen jedoch vorher einen kleinen Blick auf die Entfernungstabelle zu werfen.

> Hier geht es lang!