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Wandern in Neuseeland
Der richtige Schlafsack
Die Reisezeit und das Landesklima spielen bei der Wahl des Schlafsacks die wichtigste Rolle. Aber natürlich stellt sich auch die Frage, ob man sich ausschließlich in Hostels und Hütten bettet oder ob auch gezeltet wird. Wer im Winter unterwegs ist tut gut daran, sich die Nachttemperaturen im Zielgebiet genauer anzuschauen und das Modell danach auszuwählen. In den übrigen drei Jahreszeiten reicht in Hostels und Hütten meist ein leichter Schlafsack, der nicht zu viel Platz im Rucksack beansprucht und wenig wiegt – außer hoch oben in den Bergen. Beim Zelten kann es auch im Sommer nachts recht kalt werden, so dass sich hier ein sog. Drei-Jahreszeiten-Schlafsack anbietet. Alternativ tut es auch ein Sommerschlafsack mit wärmendem Inlett.
Leichte Sommerschlafsäcke haben mitunter Deckenform. Im allgemeinen wird man jedoch vermutlich eine Mumienform bevorzugen. Wem ein solches Ding zu eng erscheint, kann ein geräumiges Modell wählen. Ansonsten sollte der Schlafsack aber nicht zu groß sein, da man dann leichter friert. Nicht ganz unwichtig ist auch die Frage nach dem richtigen Füllmaterial. Daunen bieten eine hohe Wärmeleistung bei niedrigem Gewicht und geringem Packvolumen. Der Vorzug von Kunstfaserschlafsäcken besteht in der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe: Sie nehmen wenig Feuchtigkeit auf und trocknen schnell.
In Hostels und Hütten kann man auf eine Isomatte verzichten – außer, es ist kein Bett mehr frei... Welche Art von Matte im Zelt am besten geeignet ist, läßt sich nicht einfach beantworten. Die klassische Schaumstoffmatte ist leicht und unempfindlich gegen mechanische Beschädigungen. Dafür ist sie sperrig und kann nur außen am Rucksack transportiert werden. Sog. selbstaufblasende Isomatten können dagegen sehr klein zusammengelegt werden, sind jedoch bis auf wenige Ausnahmen deutlich schwerer und teurer. Einerseits sind sie sehr bequem (vor allem die dickeren Modelle), doch kann ein einzelner spitzer Stein oder Dorn, der die Matte durchdringt, der Gemütlichkeit ein Ende bereiten. Flickzeug sollte man daher sicherheitshalber dabei haben. Dass die Matten sich nicht etwa vollständig selbst aufblasen, sondern dass man ein wenig nachpusten muss, ist bei frostigen Temperaturen ein Problem, wenn die Luftfeuchtigkeit in der Matte gefriert.

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