 |
> Regionen > Te Urewera National Park
Entfernt, rau und phantastisch sind wohl die Worte, die Te Urewera, die größte bewaldete Wildnis auf der Nordinsel, beschreiben. Das Gebiet ist nicht nur für die Schönheit der Seen und Wälder bekannt, sondern auch berüchtigt durch seine stürmische Vergangenheit.
Natur, Kultur und Geschichte
Seit Jahrhunderten ist Te Urewera die Heimat der Tuhoe, auch als 'Nebelkinder' bezeichnet. In den Überlieferungen sind sie die Nachkommen der Hine-puhohu-rangi (himmlische Jungfrauen des Nebels). Die Traditionen der Tuhoe sind äußerst gefestigt und ihre Verbundenheit zum Land sehr groß.
Das Gebiet entstand vor ca. 10-15 Millionen Jahren. Die Sedimente stammen ursprünglich vom Meeresboden und wurden vor ca. 2 Mio. Jahren an die Eroberfläche gehoben. Die Erosion hat seither große Täler z.B. Aniwaniwa und Bergrücken wie Panekiri geformt.
Im südlichen Teil befinden sich zwei der Schätze des Parks, die Seen Waikaremoana und Waikareiti. Durch einen Erdrutsch nahe einer Schlucht des Waikaretaheke River entstand vor ca. 2200 Jahren Waikaremoana. Das Wasser staute sich hinter dem Erdrutsch und ließ einen See von bis zu 248 Meter Tiefe entstehen. 1946 hatte der Bau von Hydroelektrischen Anlagen eine Absenkung des Wasserpegels um 5 Meter zu Folge.
Das dadurch "freigewordene" Land erholt sich nun langsam. Rund um den See erstrecken sich Buchenwälder, oft von Nebelschleiern durchzogen. Hier ist auch die Heimat von mehr als 650 einheimischer Pflanzenarten. Im Laufe der Zeit hat sich die Vegetation durch vulkanische Aktivitäten, Feuer und Stürme verändert. Heute sind Possums und Wild ein begehrtes Jagdobjekt in dieser Gegend.
Ein Großteil des Parks ist kaum zugänglich. Ein Glück für die heimischen Tiere wie Kiwis, Kaka's, Falken und blaue Ente, die hier ein Zuhause gefunden haben.
Anreise
Der Park umfasst 212,672 Hektar und erstreckt sich über die Bay of Plenty und Hawkes Bay. Er ist der größte Nationalpark der Nordinsel und der viertgrößte Park Neuseelands. Die nächsten Städte sind Whakatane und Taneatua im Noden, Murupara und Ruatahuna im Westen sowie Wairoa im Osten. Am Ufer des Lake Waikaremoana liegt weiterhin eine kleine Siedlung - Aniwaniwa. Hier befindet sich auch des Besucherzentrum. An den Ufern gibt es ein DOC Motorcamp mit Motels, Cabins, Zeltplätzen, einer Tankstelle und einen kleinen Laden.
State Highway 38, zwischen Wairoa und dem Zentrum der Nordinsel, führt direkt am Lake Waikaremoana und dem Besucherzentrum in Aniwaniwa vorbei. Busse von Rotorua zum Lake Waikaremoana fahren je Bedarf und halten nicht in Wairoa. Ein Shuttlebus und Shuttleboote fahren vom Campingplatz bis zum Waikaremoana Track.
Übernachtungsmöglichkeiten
In den Städten rund um den Park gibt es seine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Direkt am Lake Waikaremoana gibt es ein Motorcamp. Zahlreiche einfache Campingplätze findet man rund um den See. Im Park selbst stehen viele Hütten unterschiedlichster Kategorien zur Verfügung.
Die Hauptattraktionen
- Wanderungen:
Der Park besitzt ein umfangreiches System von Tacks. Der Lake Waikaremoana Track, einer der New Zealand's Great Walks, ist wohl der bekannteste und auch entsprechend gut ausgebaut. Entlang des 46 km langen Tracks sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden, die auch per Boot erreichbar sind.
Es gibt aber auch kürzere Wanderungen, wie z.B. der Weg zum idyllischen Lake Waikareiti. Einige Gebiete sind Privatgrundstücke der Maori. Man darf das Land nur passieren, wenn man sich auf den Tracks bewegt.
- Bootfahren und Fischen
Wassersport ist in dieser Gegend sehr populär. Die meisten Wasserfahrzeuge außer Jetskis, Hausboote und Wasserflugzeuge sind zugelassen.
Die Braune- und die Regenbogenforelle dürfen geangelt werden, wenn man sich vorher im Laden des Campingplatzes eine Angellizenz kauft. Kajaks können ausgeliehen werden.
- Jagen
Rehe, Hirsche und Wildschweine sind die beliebtesten Jagdobjekte. Eine Jagtlizenz kann man im Aniwaniwa Visitor Center erwerben.
Bitte beachten sie diese wichtigen Informationen!
Wenn sie Mehrtagestouren planen, stellen sie sicher, dass sie ausreichend ausgerüstet und vorbereitet sind. Jede Person sollte eine Rettungsweste (bei Bootstouren), Schlafsack, wasserdichte und warme Kleidung, Wechselsachen und Wechselschuhe sowie ausreichend Verpflegung mit bei sich haben. Ein transportabler Kocher ist von Vorteil. Vergessen sie außerdem nicht ihre Sonnecreme, Sonnenbrille und einen Hut. Festes Schuhwerk ist empfohlen. Bergschuhe sind nicht notwendig. Im Visitor Center kann man sich über aktuelle Wetter und Track Konditionen informieren.
Weitere Informationen bekommen sie unter:
East Coast/Hawke's Bay
63 Carnarvon Street, Gisborne
PO Box 668
Gisborne
Tel.: +64 6 867 8531
Fax: +64 6 867 8015
Aniwaniwa
State Highway 38, Aniwaniwa
Visitor Centre
Private Bag 2213
urewerainfo@doc.govt.nz
Tel.: +64 6 837 3900
Fax: +64 6 837 3722
Gisborne
63 Carnarvon Street, Gisborne
PO Box 668
Gisborne
Tel.: +64 6 867 8531

|
 |
| Coromandel Halbinsel |
 |

 |
Entspannen sie ein paar Tage zwischen grünen Hügeln, rauen Küsten, herrlichen Stränden und wenig Menschen.
> Auf gehts ...
|
 |
 |
|
 |
 |
| Outdoor-Tipps |
 |

 |
Damit die Tage im Outdoor nicht zum Alptraum werden, müssen ein paar wichtige Grundregeln eingehalten werden.
> mehr
|
 |
 |
|
 |
 |
| DOC - Campgrounds |
 |

 |
Das Department of Conservation (DOC) betreibt rund 200 Campingplätze in den neuseeländischen Nationalparks. Bei besonders
einfacher Ausstattung kostest dies nicht mal was: > mehr
|
 |
 |
|
 |
 |
|