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Tongariro ist der älteste Nationalpark Neuseelands und gilt gleichzeitig als Weltkulturerbe. Diesen Status bekam er durch zahlreiche kulturellen Verbindungen der Maoris und seinen außergewöhnlichen vulkanischen Merkmalen verliehen. Es ist ein Ort voller Extrema und Überraschungen, der sicher jedem in Erinnerung bleibt. Vom Kräutergarten bis zum Wald, von ruhigen Seen bis zur wüstenartigen Hochebene sowie eine Reihe aktiver Vulkane - Tongariro kann dies alles bieten. Natur, historische und kulturelle Gegebenheiten
Über den Nationalpark
Tongariro wurde als erster Nationalpark Neuseelands gegründet, der vierte weltweit. Im Jahre 1887 spendete Horonuku Te Heuheu Tukino, der wichtigste Häuptling des Ngati Tuwharetoa, das Herzstück des Parks. Für die Einwohner stellen die Berge einen wichtigen Anteil Ihrer Geschichte dar, weshalb sie natürlich verehrt wurden.
Es wurde überliefert, dass der Vorfahre Ngatoroirangi, nach der Erkundung dieses Gebietes nahe dem Tode war. Er rief nach seinen Schwestern von den Pazifischen Heimatinseln Hawaiiki, um Ihm das Feuer zu bringen. So kam das Feuer, und es hinterließ eine Reihe von vulkanischen Öffnungen, von Tongatapu durch Whakaari (White Island), Rotorua und Tokaanu, bevor es schliesslich Ngatoroirangi an den Hängen des Tongariro erreichte.
Die drei Vulkane inmitten des Parks sind Mt. Tongariro, Ngaruahoe und Ruapehu, an der südlichen Grenze gelegenen. Die vulkanischen Aktivitäten begannen vor ca 2 Mio. Jahren und dauern bis heute an. Ruapehu und Ngauruhoe zählen zu den aktivsten der Welt. In den letzten Jahren "spuckte" der Vulkna Ruapehu regelmäßig spektakuläre Aschewolken und Dampf gen Himmel, die die umliegenden Skigebiete und Wälder mit einer dicken Schicht überzogen.
Es ist ein Gebiet voller Gegensätzte: unfruchtbare, erklaltete Lavaströme, Skigebiete, heiße Quellen und aktive Krater sind hier auf engstem Raum zu finden. Neben Hochgebirgskräutern, großen Grasbüscheln und Flachs findet man auch Rangipo Sträucher und Buchenwälder. Durch den vulkanische Ursprung, gilt dieses Gebiet als eine harte Umgebung für Pflanzen. Dennoch sind einige Wälder vorhanden, die die Eruption des Lake Taupo (vor 1800 Jahren) überstanden, da sie durch die Südwestseite des Ruapehu geschützt waren.
Tongariro ist die Heimat zahlreicher, seltener, einheimischer Lebewesen, zu denen auch die kurz- und langschwänzigen Fledermäuse zählen. Während des Tages kann man Rotkehlchen, Pfauenschwänze, Sittiche oder sogar den Kererus (einheimische Taube) zu Gesicht bekommen. Weniger interessant für uns Menschen sind dagegen die zahlreichen Insekten, die den Park bevölkern.
Anreise
Der 78651 Hektar umfassende Park liegt sich in der Mitte der Nordinsel. Am nächsten gelegen sind die Städte Turangi, National Park und Ohakune. Das kleine Dorf Whakapapa befindet sich inmitten des Parks.
Wer mit dem Fahrzeug anreist - für den gibt es eine Straße, die um den Park führt. Von dieser Straße gelangt man zu allen wichtigen Punkten und Skigebieten. Durch die Ortschaft National Park and Ohakune geht eine alte Eisenbahnstrecke. Regelmäßig verkehren Busse von und nach Ohakune, National Park und Turangi. Eine Reihe von Shuttle Services haben sich auf Whakapapa und die umliegenden Ortschaften spezialisiert. Einige Transportunternehmen bieten während der Saison gelegentlich Fahrten zu abgelegenen Teilen des Parks an.
Übernachtungsmöglichkeiten
In den Ortschaften rund um den Prak sind eine Menge von Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar. In Whakapapa Village hat man die Wahl vom Campingplatz, einfachen Schlafplätzen bis hin zu komfortableren Motels und Hotelzimmern.
Höhepunkte
Wanderungen
Einfache Hütten befinden sich verteilt über den Park und sind durch ausgezeichnete Wanderrouten miteinander verbunden. Eine der besten Eintageswanderungen ist die Durchquerung des Tongariro (auch als Tongariro Crossing bekannt). Dies kann als Teil der nördlichen Wanderroute (einer der New Zealand Great Walks) durchgeführt werden.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit kleinerer, leichtere Touren, z.B.: zum spektakulären Wasserfall, durch fantastische Vulkanlandschaften, Kräutergärten bis hin zum beeindruckenden podocarp Wald zu unternehmen. Die Naturwanderung in Ohakune und der Alpine Walk in Whakapapa sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Bergsteigen und Klettern
Die Winterrouten zu den Berggipfeln sind nur geübten Wanderern und Kletterern zu empfehlen.
Wintersport
Zwei der größten Skifelder, Whakapapa und Turoa, befinden sich inmitten des Parks. Weitere Informationen über die Skifelder bekommt man in den Servicepunkten:
Whakapapa: Tel. (07) 892 3738
Turoa: Tel. (06) 385 8456
Wichtige Informationen
Wenn man eine Übernachtung in den zahlreichen Hütten im Park plant, ist es notwendig, ein "intention form" beim Department of Conservation Visitor Centre auszufüllen. Dabei ist zu beachten, dass man sich am dem Ende der Tour wieder abmeldet.
Stellen sie sicher, dass sie ausreichend ausgerüstet und vorbereitet sind:
Jede Gruppe sollte einen fähigen Führer besitzen. Jede Person muss einen Schlafsack, wasserfeste Kleidung, Handschuhe, eine Mütze und warme Kleidung mitbringen.
Sonnencreme ist sowohl im Sommer als auch im Winter Pflicht. Jede Gruppe sollte eine Erste Hilfe Ausrüstung, einen Kocher, Kochgeschirr, eine Karte und Kompass mit sich führen. Feste Wanderschuhe sind empfohlen.
Im Winter ist eine spezielle Bergsteigerausrüstung notwendig. Im Visitor Center kann man sich über aktuelle Wetter und Track Konditionen informieren. Während der Schneesaison muß mit Lawinen gerechnet werden.
Weitere Infromationen
Tongariro/Taupo
Turanga Place, Turangi
Private Bag
Turangi
Phone: 64 7 386 8607
Fax: 64 7 386 7086
Ohakune
Mountain Road, Ohakune
PO Box 10
Phone: 64 6 385 0010
Fax: 64 6 385 0011

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| Outdoor-Tipps |
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Damit die Tage im Outdoor nicht zum Alptraum werden, müssen ein paar wichtige Grundregeln eingehalten werden.
> Auf gehts ...
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| DOC - Campgrounds |
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Das Departmen of Conservation (DOC) betreibt rund 200 Campinfplätze in den neuseeländischen Nationalparks. Bei besonders
einfacher Ausstattung kostest dies nicht mal was: > Hier geht es lang!
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| Entfernungen |
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Alle Wege führen zum Mt. Cook. Wir empfehlen jedoch vorher einen kleinen Blick auf die Entfernungstabelle zu werfen.
> Hier geht es lang!
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