![]() |
||
|
Übernachten in Hütten
An vielen Wanderwegen gibt es in regelmäßigen Abständen Hütten, in denen sich häufig sehr angenehm nächtigen lässt. Die Größe der Hütten variiert zwischen sechs und sechzig Betten in ein oder mehreren Räumen. Meist handelt es sich um Etagenbetten, die mit einer nackten Matratze belegt sind ein Schlafsack wird also benötigt. Die Hütten verfügen über Toiletten in einigen Fällen sogar mit Wasserspülung! Nur in diesen seltenen Fällen gibt es auch Wasser aus der Leitung; ansonsten spenden Regenfässer oder nahegelegene Bäche und Flüsse Trinkwasser (das allerdings in vielen Gegenden abgekocht oder anderweitig behandelt werden muss). Die Hütten sind üblicherweise unbewirtschaftet. Zwar kümmert sich in der Hauptsaison ein Warden um die Hütte, der oder die aber zum einen nicht permanent anwesend ist und sich zum anderen hauptsächlich um andere Aufgaben wie Wartung der Hütte und »Pest Control« kümmert. Sämtliches Futter muss daher von den Wanderern mitgebracht werden (und natürlich auch sämtlicher Müll wieder mitgenommen). Die Zubereitung erfolgt in den besser ausgestatteten Hütten mit Hilfe der dort installierten Gaskocher. In anderen Hütten befindet sich mitunter ein Holzofen, der auch zum Heizen verwendet werden kann. Ansonsten ist ein eigener Kocher mitzubringen oder die Küche bleibt kalt. Die AuslastungAuch auf Wegen, an denen es Hütten gibt, kann es hilfreich sein, seine eigene Behausung in Form eines Zeltes dabei zu haben. Das gilt besonders in der Hauptsaison auf viel begangenen Tracks, wo die Kapazitäten der Hütten manchmal nicht ausreichen. Manchmal stören einfach auch lärmende (beispielsweise schnarchende) Mitwanderer, von denen man sich lieber distanzieren möchte. Und nicht zuletzt ist es im Zelt leichter, sich die Sandflies vom Leibe zu halten. Oft kann man in der Nähe der Hütten zelten und deren Infrastruktur mit benutzen. Der Preis beträgt dort üblicherweise die Hälfte der Hüttengebühr. Ansonsten gibt es zahlreiche Campingplätze, die im Hinterland üblicherweise vom DOC instand gehalten werden. sie sind häufig sehr einfach und mit 25 NZ$ pro Person entsprechend billig. Dies sind meist so genannte »Standard Campgrounds«, die lediglich mit einem Plumpsklo, einer Feuerstelle, einem Tisch und zwei Bänken ausgestattet sind sowie manchmal Wasserversorgung bieten. Das Übernachtungsentgelt dient im Wesentlichen zur Instandhaltung des Platzes und wird ehrlicherweise in eine »Honesty Box« eingeworfen, falls nicht gerade ein DOC-Mitarbeiter vor Ort ist. An manchen Wegen findet man noch einfachere Zeltplätze der Kategorie »Informal Campgrounds«, die meist ganz umsonst sind. So genannte »Serviced Campgrounds« findet man eher in Straßennähe. Alle diese Plätze dienen auch dem Umweltschutz, da so nicht jeder Besucher ein neues Stückchen Natur plattwalzt. Wildes Zelten ist daher insbesondere in den Nationalparks verboten. Selbstverständlich sollte sein, am nächsten Morgen den Müll einzusammeln und keine Rückstände zu hinterlassen, denn nur in seltenen Fällen gibt es eine Abfallentsorgung: Die Devise heißt: Toitu te whenua (Leave the land undisturbed)! >> New Zealand Environmental Care Code |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
© NZinfo.de 2008 - Impressum Diese Seite als Link versenden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||