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Arbeiten in Neuseeland mit Working Holiday Scheme
Seit Anfang 2000 gibt es das sogenannte Working Holiday Scheme, das jungen Leuten über 18 und unter 30 Jahren erlaubt, 12 Monate in Neuseeland zu bleiben und drei Monate am Stück bei jeweils einem Arbeitgeber gegen Bezahlung zu arbeiten, was ansonsten illegal wäre.
Um sich den Traum von einem Aufenthalt am Ende der Welt ermöglichen zu können, benötigt man lediglich ein Flugticket sowie das sogenannte Working Holiday Scheme Visum der neuseeländischen Botschaft.
Um das Visum zu erhalten, muss Du nachweisen, dass Du über ca. NZ $ 4.200 während Deines Aufenthaltes als Sicherheit verfügst. Dieser Betrag muss in Form von Traveller Schecks nachgewiesen werden oder mit Nachweis der Bank auf einem deutschen oder neuseeländisches Konto vorliegen.
Die Visa- und Einreisebestimmungen in Neuseeland sind sehr streng und werden sehr ernst genommen. Wer sich nicht an die Vereinbarung hält, muss mit hohen Geldstrafen, mitunter mit Freiheitsstrafen und einem Landesverweis rechnen. Deshalb sollte man sich an die 3-Monatsregel halten. Sollten sich mehrere Visa Holder den Auflagen widersetzen, wird das Abkommen sicherlich nicht bestehen bleiben können.
Vor oder nach der Ankunft in Neuseeland der Bewerber eine Steuernummer in Neuseeland für geringfügig Verdienende beantragen (IRD Number). Die Steuernummer wird beim sogenannten Inland Revenue Department beantragt.
Zu bedenken ist, dass man in den allerseltensten Fällen von den Einnahmen leben kann. Hilfsjob sind in Neuseeland bedeutend schlechter bezahlt als bei uns. Ein Taschengeld wird man sich dazu verdienen können, aber wie gesagt, die gesamten Lebenshaltungs- und Reisekosten können sicherlich nicht durch zwischenzeitiges Jobben innerhalb von 12 Monaten abgedeckt werden.
Wer die oben beschriebenen Programme interessant findet, wird sich vielleicht fragen, wo und wie man einen solchen Bildungsaufenthalt organisiert und wie viel so etwas kostet. Es gibt mittlerweile mehrere Veranstalter und Vereine, die sich auf solche Programme spezialisiert haben. Am besten sucht man im Internet nach Neuseeland-Experten oder schaut unter Sprachreiseveranstaltern nach. Selbst bei der Organisation eines Studiums gibt es Institutionen, die einem den Studienaufenthalt Down Under organisieren, ohne jegliche Extrakosten - diesen Service sollte man unbedingt wahrnehmen, zumal es sich bei den Beratern um Experten für die jeweiligen Länder handelt, die am Akademischen Auslandsamt nicht immer zu finden sind.
Und wer den Schritt ans schönste Ende der Welt wagt, wird schnell feststellen, dass ein solcher Aufenthalt nicht nur die fachliche Weiterbildung fördert, sondern auch persönliche & soziale Erfahrungen den Blick schärfen. Und das nicht nur in einer wunderbaren Landschaft, sondern auch unter einzigartigen Menschen, die dank ihres Anders-Denkens und ihrer Offenheit den westlichen Europäern in bestimmten Dingen um ein Vielfaches voraus sind.
Dieser Artikel stammt von Alexandra Albert, Autorin des Buches "Ein Schuljahr in Neuseeland 2003 / 2004 - Das Handbuch für ein High-School-Jahr Down Under" und Inhaberin des Internet-Reisebüros www.panpazifik.de. Letzte Änderung durch nzinfo.de am 02.01.2008

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